DJI Spark – der erste Test (Teil 1)

Wieder einmal darf ich für euch etwas testen: Die neue DJI Spark im Fly More Combo – Paket. Am Donnerstag kam das kleine Paket. Schon hier bin ich als ambitionierter DJI-Phantom-Nutzer eher überrascht. Selbst die Versand-Umverpackung ist deutlich kleiner als die Kiste, in der die Phantom kommt. Schnell geöffnet: Viel Füllmaterial und eine nochmal halb so große Kiste in deinem Matten weiß, welche an hochwertige Apple-Verpackungen erinnert – Und da ist das ganze „Fly More Set“ drin? Dem Paket lag noch eine 16 GB – MicroSD-Karte bei. So kann man gleich mit dem Filmen und Fotografieren losstarten.

Die Auspack-Zeremonie nimmt aber noch kein Ende. In diesem schönen weißen Karton findet sich eine feste Styroporschachtel, die sich später als Standard-Spark-Transportbox herausstellen soll. In ihr findet sich die Drohne selbst, sowie ein zweiter Akku und 2 zusätzliche paar Rotorblätter. Neben dieser Box findet sich die zusätzliche Transporttasche, die wie eine kompakte Fototasche wirkt, mit der man für gewöhnlich Systemkameras mit sich führt. Alles in allem sehr unauffällig – und das ist in der aktuellen Drohnen-Hass-Gesellschaft gar nicht so schlecht.

Das Ladegerät für 3 Akkus, der Rotorschutz und die Fernbedienung waren natürlich schon gut in der Tasche verpackt.

Nach dem Studieren der wirklich kurzen und übersichtlichen Anleitung kann es losgehen. Die teilgeladenen Akkus sind in einer knappen Stunde vollständig aufgeladen. In der selben Zeit, ist auch die Fernbedienung mit eingebauten Akku fertig. Alles läuft DJI-typisch über ein einziges Ladegerät mit mehreren Anschlüssen. Dank 2 USB-Ladebuchsen, von dem einer durch die Fernbedienung belegt ist, kann zudem auch noch das zum Fliegen zwingend benötigte Handy aufgeladen werden.

Was mich überrascht ist, dass für die neueste Generation der DJI-Drohnen auch eine neue DJI-App entwickelt wurde. Ich vermute, es hat etwas mit der Verbindung zwischen Handy und Drohne bzw. Handy und Fernbedienung zu tun. Man kann die Spark über die Fernbedienung steuern – hier wird das Smartphone via WLAN mit der Fernbedienung gekoppelt, welche dann den Kontakt zur Drohne herstellt. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, das Handy direkt mit der Drohne zu koppeln. Das verkürzt dann aber deutlich die Reichweite.

Der Akku ist installiert und auch alles gemäß Anleitung gekoppelt. Nun beginnt etwas, was man von jedem modernen digitalen Gerät kennt: Updates werden geladen. Hier zeigt sich eine Schwachstelle des neuen Bedienungskonzeptes: Da das Update über das Smartphone läuft und die WLAN-Verbindung für die Drohne gebraucht wird, muss das Update über die bestehende LTE-Verbindung des Handys heruntergeladen werden (ca. 90 MB). Zudem kommen noch die Kartendaten (Sicherheitszonen), was aber zu vernachlässigen ist. Vielleicht ergibt sich noch eine andere Möglichkeit des Downloads – bisher hab ich aber noch nichts gefunden.

Update …

Der erste Start – eingeschaltet werden Spark und Fernbedienung wie bei DJI üblich. Beide Geräte quittieren das Einschalten auch mit Tönen. Nachdem der Kompass kalibriert ist und genug Satelliten für das eingebaute GPS gefunden sind, kann es losgehen. Beide Hebel nach unten zur Mitte ziehen und die Rotoren geben Gas. Nachdem die Spark gestartet ist, hält sie eine voreingestellte Mindesthöhe von 30 cm ein. Ein gutes Sicherheitsfeature, da die Spark recht kurze „Beine“ hat und die Rotoren bei ungünstigen Landeanflügen schnell mal Kontakt zum Boden suchen würden. Der Flug ist sehr stabil und auch gefühlter Wind tut dem nichts ab. Im vergleich zur Phantom fühlt sich aber alles sehr langsam an – zumindest bis man in den Sportmodus auf der Fernbedienung schaltet. Plötzlich erkennt man, wie schnell es ist, wenn so ein smartphonegroßer Winzling mit knapp 50 km/h durch die Lüfte zieht.

Nach einigen Rundflügen und dem einen oder anderen Foto hole ich die Spark zu mir zurück, um zu landen. Linker Hebel nach unten, bis die Mindesthöhe erreicht ist. Danach den Hebel loslassen und nochmal konsequent nach unten ziehen. Mit einem Warnton leitet die Drohne einen sicheren Landevorgang ein.

Die Akkulaufzeit mit neuen Akkus beträgt tatsächlich entsprechend der Herstellerangaben ca. 16 Minuten. Aus Sicherheitsgründen zwingt die Software den Piloten aber bereits 2-3 Minuten vor dem Akku-Aus zur Landung.

Weitere Teile zum Bericht folgen.

 

Lieferumfang laut Hersteller:

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